Erstmals Bio-Brotbox-Aktion an der Grundschule Kallmünz

biobrotboxAm ersten Schultag 2016 konnte zum ersten Mal an 42 Abc-Schützen eine wiederverwertbare Bio-Brotbox, gefüllt mit gesunden und leckeren Biolebensmitteln, sowie eine Trinkflasche verteilt werden.
Sie sollen Schüler und Eltern täglich daran erinnern, wie wichtig ein gesundes Frühstück und ein ausgewogenes Pausenbrot für einen gelungenen Schultag sind.

Die Bio-Brotbox-Aktion gibt es deutschlandweit, seit sieben Jahren auch im Schulamtsbezirk Regensburg.

Sie wird durch Sach- und Geldspenden finanziert. Ein Sponsor unserer Boxen ist der Naturlandbetrieb Evi und Hubert Heigl aus Eichkreith.

Gruseln für einen guten Zweck – SMV richtet Halloween-Party aus

„Wir wollen etwas Gutes tun, etwas für Menschen, die es etwas schwerer haben“, dachte sich die Schülermitverwaltung und richtete zusammen mit dem Elternbeirat eine Halloween-Party aus. Außer den obligatorischen „gruseligen“ Speisen und Getränken gab es fetzige Musik (danke an unsere DJs) , tolle Dekoration mit „echten“ Blutkonserven, Masken und Gespenstern – danke an alle engagierten Bastler –  und eine Maskenprämierung. Ein Hauptanziehungspunkt war die lebende Geisterbahn, die die Partygäste in hellen Scharen besuchten. Vielen Dank an alle, die uns bei der Vorbereitung unterstützt haben. Danke auch an die Eltern, die sich mit Kuchen und Finger-Food wieder selbst übertroffen haben.  Der Gewinn dieser gruseligen Party betrug 400 €, ein Betrag auf den alle sehr stolz sind.

Energie in positive Bahnen lenken

Um  stark und fit für ihr zukünftiges Leben zu sein, führten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse das zweitägiges Projekt „Energie in positive Bahnen lenken“ durch:

Schwerpunkte des Projekts waren, sich eine eigene Meinung zu bilden, zu seiner eigenen Meinung zu stehen, Verantwortung für andere zu übernehmen, Selbstbewusstsein zu stärken (Nein heißt Nein). Die Gruppen arbeiteten arbeitsteilig in drei Gruppen zu den Themen: Selbstbehauptung, Dilemma-Geschichten, Leben mit Behinderung.

Wir bedanken uns beim Sanitätshaus Reiss für die Rollstühle, dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund sowie dem Jugendpfleger in Wolfsegg und den Eltern, die bei der Rollstuhlrallye mit geholfen haben. Danke auch an die Grundschule Wolfsegg, die uns die Turnhalle für zwei Vormittage zur Verfügung gestellt hat.

Herzlichen Dank an die Jugendsozialarbeiterin Frau Gansbühler, die das Projekt initiiert und die Mädchengruppe begleitet hat. Ein Dankeschön geht auch an den Schulverband Kallmünz, der den Transport der Schüler mit den Kleinbussen übernommen hat. Last, but not least ein ganz großes Dankeschön an die Grundschule Wolfsegg, die für dieses Projekt die Turnhalle zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Erkundung im Zementwerk Burglengenfeld

schueler

Im Rahmen des AWT-Unterrichts war die 8. Klasse im Werk der HeidelbergCement in Burglengenfeld und machte sich dort über die Produktion von Zement schlau. Auch die im Zementwerk angebotenen Ausbildungsberufe waren ein wichtiges Thema. Wir bedanken uns bei der Werksleitung, dass sie uns diesen spannenden Tag ermöglicht hat.

Unser Erfahrungsbericht:

Am 24.10.16 fuhren wir, die Schüler der Klasse 8 der J.-B.-Laßlebenschule Kallmünz, zu einer Betriebserkundung in das Zementwerk der HeidelbergCement AG nach Burglengenfeld. Die HeidelbergCement AG ist einer der weltweit größten integrierten Hersteller von Baustoffen mit führenden Marktpositionen bei Zuschlagstoffen, Zement und Transportbeton. Der Konzern beschäftigt 62.000 Mitarbeiter an über 3.000 Standorten in rund 60 Ländern dieser Erde.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Herrn Erkens und Frau Oberhofer schauten wir uns zum Einstieg einen Film über das Werk an, damit wir von der Zementproduktion eine grobe Vorstellung bekamen. Danach folgte ein ganz wichtiger Teil, wir wurden mit der nötigen, vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung ausgestattet: Helm, Sicherheitsweste und Schutzbrille. Auch wurde kontrolliert, ob wir alle festes Schuhwerk angezogen hatten, denn ohne kann ein gefahrloser Rundgang durch das Werk nicht stattfinden. Zuletzt wurden wir noch über das Verhalten im Werk unterrichtet. Arbeitssicherheit wird in diesem Werk groß geschrieben!

Zuerst ging es zum Steinbruch, wo wir zwei Sprengungen aus sicherem Abstand miterleben durften. In dem Steinbruch wird der Rohstoff Kalkstein und Ton abgebaut, der für die Produktion von Zement sehr wichtig ist. In dem Steinbruch fahren riesige Radlader herum und laden das Gestein auf Schwerkraftwägen, auch genannt SKW. Die Schaufeln der Radlader sind riesengroß. Unsere gesamte Klasse konnte sich hineinstellen um Fotos zu machen. Diese Radlader sind wirklich riesig – und entsprechend teuer! Ein Reifen ist mehr als zwei Meter hoch und kostet 12000 €, die Kette eines Reifens kostet 25000 €! Dafür bekommt man einen Mittelklassewagen. Die Steine werden dann im sogenannten Brecher auf maximal 15 cm gebrochen und in eine Lagerhalle transportiert. In dieser Halle ist es sehr dunkel und laut. Vollautomatisch homogenisiert eine Maschine die Rohstoffmischung und sortiert mit einem Magneten Metall aus. Der Vorrat in dieser Halle reicht für circa drei Tage, dann würde die Fabrik still stehen, wenn kein Nachschub aus dem Steinbruch käme.

Von der Lagerhalle werden die Steine in vier riesige Steinmühlen transportiert. Mit großen Mahlwalzen wird die Rohstoffmischung dort zu Pulver zermahlen. Dieses Pulver gelangt dann zusammen mit anderen Zusatzstoffen in die Brennöfen, auch Drehrohröfen genannt. In diesen Drehrohröfen wird das Pulver wieder zu taubeneigroßen Kugeln – den Klinker – gebrannt; die Fachleute sprechen hier von sintern. Die Hitze der Brennöfen konnten wir sogar aus einer Entfernung von 20 Meter deutlich spüren. In jedem der beiden Drehrohröfen ist eine große Flamme, denn auf 1450 Grad heiß muss das Material erhitzt werden! Die Flamme ist bis zu 15 Meter lang und hat einen Durchmesser von fast zwei Metern. Damit der Ofen nicht schmilzt, ist er mit Schamotte-Steinen im Inneren ausgekleidet. Diese sind feuerfest, aber sie gehen auch schnell kaputt. Manchmal müssen die sehr teuren feuerfesten Steine schon nach einem halben Jahr  ausgewechselt werden. In den Brennöfen sind auch Kameras angebracht, mit denen man den Innenraum und die Flammen beobachten kann. Das ist wichtig für die Steuerung der Produktion, die im Leitstand des Werkes erfolgt.

Der Klinker wird nach dem Brennen im Drehrohrofen zusammen mit Gips, Hüttensand und Kalkstein in großen Kugelmühlen wieder zu Pulver zermahlen – dem Zement. Diese Kugelmühlen sind große runde Stahlrohre, die sich drehen. Innen sind diese mit einer Panzerung aus Metall ausgekleidet und gefüllt mit verschieden großen Stahlkugeln. Durch die Drehung des Rohres werden die Kugeln von der Panzerung wie in einer Waschmaschine hochgehoben, fallen dann auf das Mahlgut und zerkleinern es zum Zement, wie wir ihn kennen. Dieser kann dann mit LKW, Zügen oder auch Schiffen zu Großabnehmern gebracht oder noch im Werk in Säcke verpackt und zum Beispiel an Baumärkte ausgeliefert werden.

Damit bei der Produktion nichts schiefläuft, muss sie ständig überwacht und gesteuert werden. Das passiert im Leitstand. Riesige Schaltpulte, Monitore und sehr viel Technik konnten wir hier sehen – aber nur zwei Menschen. Diese beiden Mitarbeiter überwachen die gesamte Zementproduktion: 24 Stunden am Tag in drei Schichten, jeden Tag, auch an Weihnachten läuft die Produktion.

Unser Weg führte uns dann noch durch die Schlosserei und dann hoch zur Lehrwerkstatt, wo sich zwei Auszubildende mit uns unterhielten. Herr Erkens erklärte uns genau, welche Ausbildungen im Zementwerk Burglengenfeld angeboten werden: Industriekaufmann/frau, Industriemechaniker/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik und Logistiker/in.

Zum Schluss besuchten wir die Werkskantine. Wir wurden vom Werk zu einem Essen (Spaghetti Bolognese!) und Getränken eingeladen.

Es war ein sehr schöner und interessanter Vormittag für uns alle, mit einem guten Essen zum Schluss. Vielen Dank!

In der Schulküche ging`s rund

In der Woche der Gesundheit bereiteten die Kinder der 2. Klassen mit großem Eifer eine Gemüsesuppe und einen bunten Obstsalat zu. Diese Aktion bildete den Abschluss des Heimat- und Sachkundethemas „Einheimische Obst- und Gemüsesorten“ und leitete zum nächsten Thema „Gesunde Ernährung“ über.erklaerung_2a-1

gemuese_schneiden_2aGemeinsaobst-schneiden_2bmes Kochen macht Spaß, will aber auch gelernt sein! Deshalb waren die Klassenleiterinnen sehr froh über die tatkräftige Unterstützung  der begeisterten Köchinnen und Köche durch Frau Fenk und einiger Eltern.

Die leckere Gemüsesuppe schmeckte vielen Kindern. Der Obstsalat war in kurzer Zeit „weggegessen“.

 

Musikunterricht einmal anders

geige3Am Freitag, den 14.10.16 besuchte Esther Meyer alle unsere Grundschulklassen, um ihr Lieblingsinstrument, die Geige, vorzustellen.

Die ehemalige Schülerin unserer Schule begann schon im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. Sie bekam eine besondere Förderung und studiert mittlerweile Musik für Lehramt. Für interessierte Schüler bietet sie Privatunterricht an unserer Schule an.

geige2Als sich die Kinder im Mehrzweckraum versammelt hatten, begann Esther den Aufbau einer Geige zu erklären. Danach war der Geigenkasten an der Reihe. Anschließend wurde es praktisch. Sie spielte sehr hohe und sehr tiefe Töne, dann eine lustige und eine traurige Melodie und zuletzt vier Töne gleichzeitig, was die Schüler als „cool“ empfanden.

geige1Daraufhin stimmte sie das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ an und alle sangen begeistert mit. Etwas Klassisches durfte auch nicht fehlen, weshalb Esther das bekannte Stück „Die kleine Nachtmusik“ vorspielte, was die Kinder sehr beeindruckte.

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