Anti-Mobbing-Projekt gestartet

dsci0170_20130220_132908421Wir sind eine freundliche Schule – unter dieses Motto stellte die Sozialarbeiterin der J.-B.-Laßlebenschule, Frau Barna, die Auftaktveranstaltung für das Anti-Mobbing-Projekt, das von der SMV mitinitiert wurde.  Jeder kann sich nur dort wohlfühlen, wo er sich angenommen fühlt. Mobbing ist das genaue Gegenteil – Hänseleien, Schubsereien – so fängt es an und endet bei Erpressung und öffentlicher Demütigung. Jedem sind die Folgen bekannt: Angst in die Schule zu gehen, der Wunsch in die Schule gefahren zu werden, Verlust von Geld oder anderen Dingen sind Alarmzeichen, die jeder ernst nehmen soll. „Wir schauen nicht weg“, war die Meinung der Schüler, die drei  Film-Episoden  zum Thema angeschaut hatten. Alltägliche Situationen, die jeder schon mal erlebt hat. Schwächere werden von einigen wenigen beleidigt oder ausgegrenzt und die schweigende Mehrheit sieht zu – oder weg, je nachdem.

dsci0159_20130220_132902078Wir wollen die Mehrheit ermutigen und stark machen, einzugreifen, dem Opfer Schutz zu geben und dem Mobber zu zeigen, dass sein Verhalten nicht geduldet wird. Es ist ein großes Ziel, das sich Lehrer und Schüler  vorgenommen haben: Frau Barna ist deswegen froh, dass sich Melina, Maxi, Rebekka und Dennis (Schüler aus der 8. und 9. Klasse) als Projekthelfer und Ansprechpartner zur Verfügung gestellt haben. Dass dieses Anliegen von den meisten Schülern mitgetragen wird, zeigen die vielen Unterschriften auf dem Plakat. Eine tägliche Erinnerung daran, dass wir alle unser Verhalten verbessern können, sind die Buttons mit der Aufschrift „Wir sind eine freundliche Schule“.

dsci0171_20130220_132914140In den nächsten Wochen werden die Schüler in Rollenspielen lernen, wie sie sich in Konfliktsituationen verhalten können. Schüler sollen gestärkt werden, Konflikte so anzusprechen, dass sie einerseits dem Opfer helfen, andererseits nicht selbst in zum Opfer werden. Schüler, die sich gemobbt fühlen, sollen erfahren, dass sie auf die Hilfe der Schulgemeinschaft zählen können. Mobbern soll klar gemacht werden, was sie mit ihrem Verhalten auslösen.

Auch das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle: Jedes Gespräch über das Thema Mobbing trägt zur Verbesserung des Schulklimas bei. Bei konkreten Anlässen steht Frau Barna selbstverständlich für Einzelgespräche zur Verfügung.

Besuch im Eine Welt Laden Teublitz   „Eine Welt“  +   „Globales Lernen“

fairtrade_20130127_171358538Zum wiederholten Male hatten wir, die Klasse 5, die Bildungsreferentin Frau Sabine Domscheit vom Eine Welt Laden Teublitz im Oktober 2012 mit dem Thema „Schokologie“ bei uns zu Gast. Mitte Dezember dann erfolgte der Gegenbesuch bei ihr in Teublitz. Wir waren alle schon sehr gespannt auf das neue Thema, das sie für uns vorbereitet hatte und natürlich auch auf den Laden selber. Dieses Mal lernten wir die Aktion „Schutzengel“ des Kinderschutzzentrums Preda auf den Philippinen kennen. Dieses Zentrum betreut missbrauchte oder inhaftierte Kinder, bietet ihnen wichtige Therapien und gibt ihnen nicht selten auch ein neues Zuhause. Durch den fairen Handel mit Mangofrüchten werden verbesserte Einkommen für Tausende philippinische Kleinbauernfamilien geschaffen. Damit wird der Armutskreislauf durchbrochen, der Kinder oft zu Opfern von Kriminellen macht.

mango_20130127_171401299Frau Domscheit führte uns in dieses Thema ein und half uns bei den verschiedenen Abschnitten. So lernten wir im Stationentraining zu allererst einmal, wo die Philippinen auf der Weltkarte zu finden sind und welches Klima dort herrscht. Dann ordneten wir mit Bild- und Wortkarten den Ablauf der Mangoproduktion. In einem Kartenspiel festigten wir anschließend unsere Erkenntnisse. Zum Schluss lernten wir noch die Abläufe des Transportes und der Vermarktung durch die Fairhandelsgenossenschaft dwp.eG kennen.

Zu guter Letzt durften wir uns dann im Laden mit all den fair und biologisch produzierten Lebensmitteln (mmh – vor allem den vielen Süßigkeiten), Spielsachen, Töpfereien und Lederarbeiten umsehen und vor allem auch einkaufen. Der Ablauf des Vormittags mit seinen Aktionen hat uns allen sehr gut gefallen und wir waren einheitlich der Meinung, dass es eine Fortsetzung geben wird.

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