Chemie in der Grundschule

Die Schüler der 3. Klassen durften am 13.März zum ersten Mal Chemieunterricht erleben und waren mit Begeisterung bei der Sache.
In der zweistündigen Lerneinheit brachten uns drei sympathische Chemiestudenten der Universität Regensburg in vier Versuchen chemische Dinge des Alltags bei. Natürlich durften wir selbst mitmachen und forschen:

Versuch 1: Warum heißt das Blaukraut Blaukraut und der Rotkohl Rotkohl, obwohl beide aus dem gleichen Gemüse gemacht werden?
Das ist eine Frage der Zubereitung. Saure und basische Auswirkungen auf den Farbstoff in Blaukraut/Rotkohl wurden untersucht.

Versuch 2: Brause selbstgemacht!
Wie man sich aus Haushaltswaren in Handumdrehen eine leckere (oder eher saure!) Brause zaubern kann.

Versuch 3: Farblehre mal umgekehrt! Trennung von Farbstoffen in Filzstiften.
Wir machen aus grün wieder blau und gelb.
Das war eindeutig unser Lieblingsversuch !

Versuchsanleitung:
Du brauchst: Weiße Kaffeefilter, verschiedene Filzstifte und ein Glas.
Wenn möglich sollte man runde Kaffeefilter besorgen. Falls solche nicht zur Hand sind, müssen die gewöhnlichen in runde Scheiben mit etwa zehn Zentimeter Durchmesser geschnitten werden. Der erste Filter wird in der Mitte durchgeschnitten. Der zweite wird zweimal in der Mitte gefaltet, so dass ein viertel Kreis entsteht. Von diesem wird dann eine kleine Spitze weg geschnitten, so dass nach dem Auffalten in der Mitte ein kleines Loch entsteht. Um das Loch herum wird nun mit einer oder auch mehreren Farben ein Kreis gezeichnet. In das Loch steckt man nun die zu einer dünnen Rolle gerollte Hälfte des ersten Filters, so dass ein kleines Schirmchen entsteht. Dieses wird nun in ein zu drei viertel mit Wasser gefülltes Glas gestellt. Dabei saugt sich die Rolle voll Wasser und auch der Filter beginnt sich von innen nach außen mit Wasser voll zu saugen.
Dabei verlaufen die Farben und bilden schön gefärbte Bildchen, in denen sich die ursprünglich gemischten Farben wieder auftrennen.

Versuch 4: Faszination Windeln! Wieso passen fast zwei Liter Flüssigkeit in eine Windel? Das Funktionsprinzip des Superabsorbers.

Am Ende dieses Kurses konnte man aus allen Ecken der Klassenzimmer den Berufswunsch der Schülerinnen und Schüler vernehmen. „Das will ich später auch einmal werden!“

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