Der Besuch von der Naturschützerin Frau Krüger vom LBV-Vogelstation Regenstauf

Am Montag, 6. Juli besuchte uns Frau Krüger von der Vogelstation Regenstauf. Sie brachte uns einige ausgestopfte Vögel mit zum Anschauen. Besonders beeindruckt hat uns das Habicht Pärchen. Der Habicht ist ein Greifvogel und Vogel des Jahres 2015. Frau Krüger erklärte uns, warum er zum Vogel des Jahres gewählt wurde. Der Habicht steht unter Naturschutz. Er darf nicht gejagt werden. Aber manche Menschen betrachten ihn als Feind. Weil er sich z. B. manchmal Hühner holt, stellen sie ihm Fallen, legen Giftköter aus, oder schneiden ihm den Greifschnabel und die langen Krallen ab. Die Menschen wissen dabei nicht, dass er so verhungern wird, denn er kann keine Beute mehr fangen. Wenn man einen derart verletzten Habicht findet, soll man sofort die Polizei verständigen, damit er zur Vogelstation gebracht wird.

Aussehen, Ernährung und Lebensraum

Männchen und Weibchen sind unterschiedlich groß. Das Weibchen ist größer und kräftiger als das Männchen, weil es die Eier ausbrütet und Beute für die Jungen fangen muss. Sie bauen sich einen sogenannten Horst auf einem Baum. Der Horst hat einen Durchmesser von circa einem Meter. Wenn der Jäger einen Horst entdeckt, besprüht er den Baum mit einem roten H. Zur Paarungszeit unternimmt das Männchen einen Balzflug, solange bis es ein Weibchen gefunden hat. Die Greifvögel jagen, fangen und töten alles, von dem sie selber gejagt werden, z. B. Hasen, Eichhörnchen, Amseln, Elstern, Füchse, Uhu u. a.

Große Fensterscheiben sind lebensgefährlich für alle Vogelarten, denn sie sehen ihr Spiegelbild darin. Besonders bei der Balz glauben sie, es sei ein weiterer Vogel da. Deshalb sollen wir Menschen an große Fensterscheiben z. B. weiße Papiervögel oder Selbstgebasteltes aufkleben.

Klasse 3a/b

Elisabeth Zimmermann

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