Die Geschichte von Lena

diegeschichtevonlenarei2_20130507_212527890Sie machte betroffen, diese Geschichte, die so oder mit kleinen Variationen in jeder Schule passieren kann. Lenas beste Freundin verwandelt sich in ihre Feindin. Eigentlich nur deshalb, weil sie nicht mit Lena in Urlaub fahren darf… Sie verwendet liest einen Brief aus dem Urlaub vor, in dem Lena beschreibt, wie sie auf dem Bauernhof ihrer Großeltern in einen Kuhfladen getreten ist. Sie hört nicht auf, Lena zu mobben und – wie es oft ist – andere machen mit. Bald ist jedem klar: „LENA STINKT“. Und das sagt man Lena immer und überall…Lena reißt am Ende voller Verzweiflung aus und möchte zu ihrem Bruder. Ob sie dort ankommt und ob er ihr helfen kann, wird nicht erzählt. Es bleibt also viel Raum für eigene Gedanken….

Die 5., 6. und 7. Klasse besuchten am 3. Mai die Theateraufführung in Regensburg und werden sich anhand des Stückes Gedanken machen, wie sie selbst mit einem möglichen Mobbing-Fall umgehen könnten. Die schweigende Mehrheit, die Schüler, die nur zusehen, haben eine gewaltige Macht. Sie sind zahlreicher als die Täter und können das Mobbing abmildern, wenn sie es schaffen, sich auf die Seite des Opfers zu stellen. In einem nach dem Theater durchgeführten Rollenspiel wurde das den Schülern der 7. Klasse schnell klar. Sie zeigten sich begeistert vom Können der Schauspieler und fanden zu fast 100 Prozent die Geschichte sehr lebensnah. Dass derlei Aktionen nochmals einen anderen Zugang zum Jahresthema „Kampf dem Mobbing“ erlauben, auch darüber bestand große Einigkeit. „Man macht sich dann viel mehr Gedanken“, fand eine Schülerin. Denn eigentlich kann jeder ein Mobbing-Opfer werden. Oder hättest du gedacht, dass die jetzige Frau von Prinz William einmal so schlimm gemobbt wurde, dass sie die Schule verlassen musste?

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