Klimadetektive unterwegs

klimadetektive184_20120227_131354718Wenn du im Winter hinaus gehst, ziehst du dir einen Pullover, Handschuhe und eine Mütze an. Auch unser Schulhaus hat seit der Generalsanierung 2009 so eine Mütze – die nennt man allerdings Wärmedämmung. Diese Wärmedämmung ist an allen Außenseiten angebracht, stellten die Klimadetektive der Klassen 4a und 9 am 27. Februar bei der Aktion mit der Architektenkammer fest. So spart unsere Schule Energie, erklärte den Schülern Frau Bausenwein. Nicht nur die Dämmung, sondern auch die Ausrichtung nach Süden bzw. Südosten hilft beim Energiesparen, da die Sonne im Winter die Klassenzimmer wärmt. Etwas ungünstig ist es, dass die Fensterfläche die Wandfläche übersteigt: In der Nacht ist dadurch der Wärmeverlust trotz Isolierverglasung größer und im Sommer werden die Zimmer sehr warm. Da helfen die Markisen nicht immer. Unsere Schule ist wie ein großes L gebaut und hat keine Vorsprünge oder Balkone: Das ist energetisch relativ günstig. Auch die Heizung ist unter Energiesparaspekten ausgewählt: Nur 5000 l Heizöl pro Jahr werden verbraucht, da als „Zusatzheizung“ eine Wärmepumpe für wohlige Wärme sorgt. Auch wir Schüler und Lehrer können dafür sorgen, den Energieverbrauch möglichst niedrig zu halten: Regelmäßiges Lüften bei geöffnetem Fenster sorgt für gute Luft im Klassenzimmer und lässt es nicht auskühlen. Fenster zu kippen ist an unserer Schule out! Vor der Pause achten wir besonders darauf, alle Lichter auszuschalten. Im Winter sollten die Markisen so weit wie möglich oben bleiben, damit uns die Sonne beim Wärmen hilft. Dass wir keine Elektrogeräte im Stand-by-Modus laufen lassen, ist Ehrensache. Wir bedanken uns bei der Architektin, Frau Bausenwein, die uns bei unserer Detektivarbeit bestens unterstützt hat.

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