Pentagon zu Gast in Kallmünz

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Die Schülerfirma „Pentagon“ des JMF-Gymnasiums Burglengenfeld hielt für die Klassen 4a, 4b und 5 einen eineinhalbstündigen Internetkurs.

Die Schüler Jonas Fischer und Pascal Wirtz, beide aus der 10. Klasse, informierten die Schülerinnen und Schüler zunächst über Apps, wo man diese herunterladen kann und vor allem darüber wie man erkennen kann, dass es sich um geeignete Apps handelt. Wichtig sei dabei, sich die Rezensionen anderer Nutzer durchzulesen und sich sogar ein Antivirenprogramm aufs Handy zu laden. Viele Apps beinhalten Zugriffe auf andere Anwendungen des Mobiltelefons, so z.B. auf Bilder, Kontakte, Kalender oder das Mikrophon. Viele Apps sind praktisch und nützlich, aber letztendlich sollte jeder selbst entscheiden was einem die App wert ist und was sie von mir wissen darf oder was nicht.

pentagon2_20150725_100802552Die absolute Kommunikationsplattform Nr. 1 ist momentan WhatsApp.  Sie ist unumstritten eine tolle App, aber soll jeder immer wissen wann ich online bin oder ob ich seine Nachricht schon gelesen aber noch nicht zurück geschrieben habe? Die Schülerinnen und Schüler stimmten eindeutig für Nein! Aber wie und wo kann ich diese Einstellungen verändern? Dies demonstrierten die beiden Referenten am PC und ließen die Kinder zeitgleich mit ihren eigenen Handys diese Einstellungen vornehmen. Hierbei kann eingestellt werden, dass z.B. nur „meine Kontakte“ oder gar niemand sehen kann, wann ich zuletzt „online“ war. Außerdem kann die „Lesebestätigung“ deaktiviert werden, sodass meinem Gesprächspartner nicht mehr angezeigt wird, ob eine Nachricht gelesen wurde. Was die Schülerinnen und Schüler jedoch verblüffte und nachdenklich werden ließ, war die Tatsache dass WhatsApp laut AGBs erst ab 16 Jahren erlaubt ist und dass WhatsApp all unsere verschickten Bilder und Videos speichert und sogar weiter verkaufen kann. Deshalb muss sich jeder selbst überlegen, was er verschicken möchte!

pentagon3_20150725_100804741Auch Facebook als App auf dem Handy greift auf viele andere Anwendungen des Telefons zu. Die beiden Referenten demonstrierten wie leicht ein Fakeprofil erstellt und Beiträge blitzschnell im Netz verteilt werden können. Um sein Facebook-Profil zu löschen, reicht es allerdings nicht aus nur die App vom Handy zu entfernen. Es sind gefühlt über 10 Schritte und Klicks nötig um sein Profil zu löschen und auch dann ist es nicht gleich verschwunden, sondern wird von Facebook erst noch einige Wochen gespeichert.

Beim Thema Google wird klar: dies ist nicht nur eine kostenlose Suchmaschine, sie spioniert uns im Gegenzug auch aus. So speichert Google alle Seiten die wir gesucht haben und führt sogar eine Liste der Sprachaufnahmen.

Ein abschließender kurzer Test zeigt jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler schon relativ gut Bescheid wissen und sie einfach immer wieder über Neuerungen im Internet-Dschungel informiert werden müssen. Der Internetkurs von Schülern für Schüler brachte den drei Klassen sehr viel Spaß und wir bedanken uns herzlich bei Jonas Fischer und Pascal Wirtz für den gelungenen Vortrag!

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